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Sonnenuhr-Wanderung und historischer Kunstbunker

 

Mit dem Zug machten sich 30 Mitglieder des Gartenbauvereins Oberferrieden auf den Weg nach Nürnberg.

Das Ziel war zum einen der "Sonnenuhr-Wanderweg" durch die Nürnberger Altstadt, zum anderen ein Besuch im historischen Kunstbunker unterhalb der Burg.

Ludwig Engelhardt, ein in allen Nürnberger Fragen versierter Fremdenführer, zeigte den Besuchern zunächst einige der kunstvollen Nürnberger Sonnenuhren. Allerdings waren "die Zeiger aller Uhren ausgerechnet heute frisch abgestaubt worden", wie einer der Gäste mit dem nötigen Galgenhumor bemerkte: Es regnete in Strömen, und alle Sonnenuhren zeigten das selbe an, nämlich rein gar nichts. Nach einer kleinen Stärkung im Cafe "Burghexe" ging es weiter zum historischen Kunstbunker. Dort waren vor und während der Zerstörungen im letzten Krieg zahllose Kunstschätze aus Nürnberg sicher verwahrt. Technisch ausgereifte Klimatisierung schützte Wertvolles wie den "Engelsgruß" von Veit Stoß oder die Reichsinsignien. Auch Glasfenster aus den Nürnberger Kirchen standen zu dieser Zeit dort. Eindrucksvoll, unterlegt mit manchem Histörchen, wusste Herr Engelhardt seine Zuschauer zu fesseln und ließ die Zeiten der Planung dieser Örtlichkeit und die Einlagerung der Schätze  vor den Augen der Zuschauer lebendig werden. Ein großer Teil der Ausstellung dort gilt auch der Zerstörung Nürnbergs und dem Wiederaufbau. Nach mehr als zwei Stunden machten sich die zutiefst beeindruckten Besucher auf den Heimweg, bepackt mit vielen neuen Erkenntnissen. Näheres über den Sonnenuhr-Weg findet der interessierte Besucher im Internet unter http://www.sonnenuhrenweg-nuernberg.de/index.html und zum Kunstbunker unter http://www.museen.nuernberg.de/kunstbunker/index.html. Eine Fotoserie dazu gibt es hier.

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