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Hochbeet - der Clou sind Holzscheite am Boden und eine alternative Füllung

Link zur Zeitschrift Grünschreiber (geschrieben von Wolfgang Lahm)

 

Im Juni 2017 habe ich einen Tipp aus der Zeitschrift "Grünschreiber" verwirklicht und mir ein Hochbeet mit einem besonderen Clou gebaut.

Hier der Text, der mich auf die Idee gebracht hat:

 

Im bäuerlichen Nutzgarten startete die Niedersächsische Gartenakademie mit ihren Hochbeeten vor sechs Jahren, zunächst mit den typischen Klapprahmen, „die gut geeignet sind, wenn man schnellen Erfolg will“, sagt Mechthild Ahlers (Beraterin Freizeitgartenbau der Niedersächsischen Gartenakademie, Anm. von Wolfgang Lahm). Heute jedoch macht sie das Thema an zwei besonders gelungenen Hochbeeten deutlich, die 2016 in Betrieb gingen, und im Innern einen wesentlichen Unterschied aufweisen.

 

Das eine Hochbeet, verrät Mechthild Ahlers, sei in seinem unteren Teil „klassisch“ gefüllt: Die Mischung aus Ästen und Zweigen als Drainage, darüber verrottbare Grünabfälle aus dem Garten, ehe eine Gemüse-Erde als oberste Schicht kommt, fördert die Bioaktivität im Innern des Hochbeets. Bei der Verrottung der Abfälle entsteht Wärme, die Pflanzen schneller wachsen lässt und bessere Erträge bringen kann; Kleinlebewesen, die bei der Zersetzung beteiligt sind, verteilen Nährstoffe besonders gleichmäßig – und vor allen Dingen ist das entstehende lockere Substrat ein echter Wachstumsimpuls für alles, was aus der Erdschicht darüber hinauswachsen soll.

 

Mechthild Ahlers kennt allerdings auch einen nicht zu übersehenden Nachteil der „klassischen Befüllung“: Im Zuge des Verrottungsprozesses sacke diese Schicht 15 bis 20 cm zusammen, so dass das Hochbeet von oben her aufgefüllt werden müsse. Direkt neben dem auf diese Weise befüllten Hochbeet hat die Gartenakademie darum eine Idee des Hochbeet-Buchautoren Gernot Kosok-Pokorny ausprobiert – und die Akademie-Beraterin, die auch am „grünen Telefon“ der Einrichtung erreichbar ist,… ist angetan davon: „Unten liegt natürlich zuerst der Drahtboden, wie im anderen Beispiel, der das Eindringen von Wühlmäusen verhindert, ganz ohne Chemie übrigens. Darauf haben wir etwas Sand gestreut und dann – das ist der Clou dieses Hochbeete und das ´Alternative´ an seiner Befüllung – haben wir eine Schicht Holzscheite aufrecht hingestellt“, deutet Mechthild Ahlers noch einmal auf das vordere der beiden Hochbeet-Exemplar im Bauerngarten. „Auf das unbehandelte Kaminholz haben wir anschließend Kompost gegeben, eingeschlämmt – zum Schluss die gute Erdmischung für Gemüse obenauf. Da sackt nichts mehr zusammen. Wir sind begeistert, wie stabil das in diesem Hochbeet alles ist.“…

 

(Auszug aus „Grünschreiber“, Frühsommer 2017, Ausg. 04)

 

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