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Seit einiger Zeit gewährt OBI Schwarzenbruck keine Rabatte mehr für uns. Wir werden demnächst ein Gespräch mit der Geschäftsführung dazu haben. +++ Der neue Vereinskalender mit vielen abgesagten Terminen ist online. +++ Vorläufig halten wir an der Planung für unseren Vereinsausflug nach Frankfurt vom 4.-6. September fest. +++

Der aktuelle Pflanzenschutztipp

(Auszug aus dem Gartenratgeber Januar 2009)

Die Wühlmaus

In schneefreien Gebieten sollte im Winter versucht werden, die Wühlmäuse, sofern welche vorhanden, soweit wie möglich zu dezimieren. Der Winter ist deshalb geeignet, weil sie in dieser Zeit viel leichter zu bekämpfen sind als im Sommer. Außerdem richten sie im Winter den größeren Schaden an, da sie jetzt die Wurzeln der Bäume abfressen.

Gänge suchen
Am Beginn steht die Aufspürung der Gänge. Dazu wird ein Metallstab von ca. 1 cm Dicke (z. B. unteres Ende einer Tomatenspiralstange) wiederholt ca. 25 cm tief in den Boden eingestochen. Trifft die Stange auf einen Gang, macht sich das sofort durch den fehlenden Widerstand bemerkbar. Der Boden wird nun aufgegraben und der Gang freigelegt. Nun wird einige Meter weiter nach dem nächsten Gangsystem gesucht. In größeren Gärten sind die geöffneten Gänge zu markieren, um sie wiederzufinden. Nach drei Stunden kann schon eine Kontrolle der Gänge erfolgen. Sind die Eingänge zugewühlt, ist der Gang bewohnt. Dieser Vorgang wird Verwühlprobe genannt.

Köder einsetzen
Am ehesten ist ein Bekämpfungserfolg mit käuflichen Ködern zu erreichen. Dazu wird der ja nun bekannte Gang vorsichtig geöffnet ohne ihn zu verschütten. Nun wird der Köder in den Gang gelegt und abschließend die Öffnung verschlossen. Das kann beispielsweise mit einem Erdklumpen geschehen. Wichtig ist, dass Weder Zugluft noch Licht in den Gang eindringen können. Im Winter werden Köder meist gut angenommen. Im Sommer werden sie dagegen verschmäht und im Herbst in Vorratskammern eingelagert. Nach einer Woche wird eine erneute Verwühlprobe vorgenommen, um zu klären, wo noch Tiere vorhanden sind.

Fallen
Wer lieber mit Fallen arbeitet, kann dies mit der Neudorff-Wühlmausfalle tun. Auch sie werden beködert und am besten immer paarweise verwendet. Es existieren noch eine ganze Reihe anderer Fallentypen. Für deren Einsatz ist jedoch Spezialwissen nötig, so dass hier die Erfolgserlebnisse meist ausbleiben.


Thomas Schuster
Gartenbauzentrum Bayern SW

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